Argonplasma-Ästhetik nutzt Argongas und Plasmenergie, um nach einer Fettabsaugung die erschlaffte Haut an den Oberarmen zu straffen. So erreichen Sie Ihr Wunschbild. Das verwendete Gerät leitet mittels druckbeaufschlagtem Argongas Radiofrequenzenergie durch eine röhrenförmige Kanüle.
Die Kanüle wird ähnlich wie eine Fettabsaugungskanüle bewegt und erhitzt kleine Bereiche der Kollagenmatrix unter der Haut schnell auf 85 Grad. Dies bewirkt eine starke Kontraktion des Kollagens in Bruchteilen von Sekunden. Die Fasern können so um 40 bis 50 Prozent schrumpfen.
Mit zunehmender Neubildung von Kollagen verbessert sich die Hauttextur über ein Jahr hinweg. Untersuchungen zeigen, dass die Argonplasma-Fettabsaugung die Hautoberfläche um bis zu 36 % verkleinert.
Esteaura kombiniert Wissen und Technologie, um Ihnen zu helfen, die gewünschten Resultate dieser Behandlung zu erzielen. So können Sie bessere Ergebnisse erreichen und sich noch schöner fühlen.
Das mit Argonplasma arbeitende Gerät erwärmt nur gezielt den Behandlungsbereich. Daher wird der Eingriff in einem kleinen, begrenzten Bereich durchgeführt. Dies führt nicht nur zu schnellen Ergebnissen, sondern sorgt auch für Sicherheit.
Im Gegensatz zur großflächigen Gewebeerwärmung bleibt das umliegende Gewebe kühler. Klinische Messungen zeigen, dass die Hauttemperatur im behandelten Bereich durchschnittlich etwa 38 Grad erreicht.
Deshalb verfügt die Argonplasmatechnologie über einzigartige Heiz- und Kühlungsfunktionen.
Argonplasma wird direkt nach der Fettabsaugung durchgeführt, während der Patient noch auf dem Untersuchungstisch liegt.
Das Gerät wird mehrmals durch die Einschnitte für die Fettabsaugung geführt und langsam zurückgezogen. Dabei werden unterschiedliche Hauttiefen behandelt, um die für die nächsten 24 Stunden erwarteten Weichteil- und Hautkontraktionen auszulösen.
Für die Argonplasma-Fettabsaugung müssen Sie auch wissen, wie die herkömmliche Fettabsaugung durchgeführt wird. Diese kann an verschiedenen Körperstellen erfolgen, darunter:
Die Argonplasma-Anwendung wird entsprechend auf den jeweiligen Bereich angepasst. Fettabsaugungen können heutzutage auf fünf Arten durchgeführt werden:
Die Argonplasma-Fettabsaugung kann nach all diesen Methoden angewendet werden.
Grundsätzlich können alle Patienten, die eine Fettabsaugung durchführen lassen, von der Argonplasma-Behandlung profitieren. Voraussetzung ist eine vorherige ärztliche Untersuchung. Das Verfahren verbessert die Ergebnisse der Fettabsaugung und sorgt für straffere, jugendlichere Körperkonturen. Anwendungsgebiete sind unter anderem:
Auch bei Patienten nach bariatrischen Operationen, mit weniger als 33 % Hautkontraktion, kann behandelt werden. Bei Diastasis recti (Auseinanderweichen der Bauchmuskeln) kann eine gewisse Verbesserung erzielt werden. Ebenso können Frauen, die ihren Körper nach einer Geburt wiederherstellen möchten, die Argonplasma-Liposuktion erhalten.
Darüber hinaus kann das Verfahren während Bruststraffungen angewendet werden, um die Brusthaut und das Gewebe deutlich zu verbessern, sodass der Brustbereich jünger wirkt. Die Anwendung erfolgt jedoch nur nach ärztlicher Freigabe.
Die Behandlung sorgt für sofort sichtbare Verbesserungen, deren Wirkung sich in den folgenden Wochen und Monaten weiter verstärkt.
Feine Linien im Behandlungsbereich verschwinden meist innerhalb einer Woche und fördern so ein besseres Ergebnis. Die vollständigen Resultate zeigen sich zwischen 3 und 6 Monaten. In Kombination mit radiofrequenzgesteuerter Argonplasma-Liposuktion verbessert sich die Hautelastizität und Kontur deutlich.
Bei der Argonplasma-Liposuktion wird Argongas verwendet, ein farb- und geruchloses Edelgas, das 1984 von Lord Rayleigh und William Ramsay entdeckt wurde.
Es hat ein Molekulargewicht von 39,948, eine spezifische Wärmekapazität von 0,124 J/g°C und einen Verdampfungsenthalpie von 6469 J. Die Dichte beträgt 1,69 kg/m³ bei 15 °C und 1 atm. Das Volumen dehnt sich beim Phasenwechsel von flüssig zu gasförmig unter 1 atm um das 846-fache aus.
Plasma ist ionisiertes Gas, das Elektronen leitet. Die Anwendung durch Fachärzte kann die Ergebnisse der Fettabsaugung verbessern.
Für optimale Ergebnisse sollten nach der Argonplasma-Liposuktion folgende Punkte beachtet werden, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.
Nach der Operation wird ein Kompressionsmieder getragen, das außer beim Baden nicht abgenommen werden sollte. Regionale Schmerzen sind normal und vorübergehend und können mit Schmerzmitteln kontrolliert werden.
Die Fäden werden in der Regel nach 5 bis 7 Tagen entfernt. Patienten können etwa 6 Stunden nach dem Eingriff wieder essen und trinken. Blaue Flecken klingen in der Regel innerhalb von 2 Wochen ab.
Leichte Übungen können eine Woche nach der Operation begonnen werden, intensivere sportliche Aktivitäten ab der dritten Woche. Schwerere Aktivitäten sollten noch vermieden werden. Bitte folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Argonplasma-Liposuktion.
Die Behandlung erfolgt unter Voll- oder Lokalanästhesie. Da die Argonplasma-Liposuktion direkt nach der Fettabsaugung erfolgt, ist der Patient betäubt und verspürt keine Schmerzen.
In den ersten Tagen nach der Operation können Schmerzen auftreten, die mit verschriebenen Medikamenten gut behandelt werden können. Die meisten Patienten können 3 bis 5 Tage nach der Operation wieder ihren Alltag aufnehmen. Zwei Tage nach dem Eingriff wird das Mieder zum Waschen abgenommen.