Es gibt drei Arten von Brustästhetik, die je nach angewandter Methode unterschiedlich sind. Daher variiert auch der Heilungsprozess nach der Brustästhetik entsprechend.
Die Brustvergrößerung ist ein Verfahren, bei dem die vorhandenen Brüste größer erscheinen sollen. Es gibt zwei Methoden:
Die Heilung bei Lipofilling ist schneller und einfacher als bei der anderen Methode, jedoch ist es keine dauerhafte Lösung. Bei Gewichtsverlust kann das injizierte Fettgewebe wieder abgebaut werden.
In beiden Fällen sind Schmerzen und Beschwerden nach der Brustästhetik zu erwarten. Diese können mit den vom Arzt verschriebenen Schmerzmitteln gelindert werden.
Wenn das Implantat unter den Brustmuskel eingesetzt wird, können Schmerzen und Beschwerden stärker sein. Dies ist normal und vorübergehend und nimmt täglich ab.
Durch das Implantat können Spannungsgefühle in Schultern, Rücken oder Brustkorb entstehen. Der Körper passt sich an das Implantat an, und das Spannungsgefühl verschwindet mit der Zeit.
Nach in der Regel einem Tag stationärem Aufenthalt werden Antibiotika für 5 bis 7 Tage verordnet, um Komplikationen und Infektionen an der Wunde zu verhindern. Zusätzlich wird ein spezieller BH oder Korsett getragen, der die Brust stützt und die Heilung fördert sowie Bewegungsfreiheit ermöglicht.
Die Tragedauer des Korsetts hängt von der Methode ab, wird aber meist für maximal einen Monat empfohlen.
Der Heilungsprozess bei der Brustvergrößerung variiert von Person zu Person aufgrund unterschiedlicher Körperstrukturen und Immunsysteme. Manche benötigen eine längere, andere eine kürzere Heilungszeit.
Die Brustverkleinerung wird bei verhältnismäßig großen Brüsten durchgeführt, indem überschüssiges Brustgewebe entfernt und gestrafft wird. Große Brüste können zu Hautreizungen und Wunden unter oder zwischen den Brüsten führen.
Diese dermatologischen Probleme sowie das Gewicht der Brüste können Rückenschmerzen und Schulterschmerzen verursachen.
Bei der Brustverkleinerung wird überschüssiges Gewebe an geeigneten Stellen entfernt und die Brust neu geformt, was Schmerzen und Beschwerden verursachen kann.
Mit vom Arzt verordneten Medikamenten können Schmerzen im Heilungsprozess nach der Brustästhetik reduziert werden. Die Antibiotikatherapie von 5 bis 7 Tagen verhindert Infektionen und fördert die Heilung.
Auch nach der Brustverkleinerung ist das Tragen eines Korsetts notwendig, um die Brust zu stützen und den Heilungsprozess komfortabler zu gestalten. Das Korsett fördert Beweglichkeit und minimiert Schmerzen.
Die Bruststraffung, bei der erschlafftes Brustgewebe entfernt und gestrafft wird, wird häufig bei Jugendlichen, Übergewichtigen und älteren Personen durchgeführt.
Wie bei jeder Operation können Schmerzen auftreten, doch die Bruststraffung bietet den Patienten mehr Komfort im Alltag.
Im Heilungsprozess nach der Bruststraffung sollten die vom Arzt verordneten Antibiotika regelmäßig eingenommen und die Wunde sauber gehalten werden. Das Tragen eines Korsetts wird meist für 3 bis 4 Wochen empfohlen.
Der Heilungsprozess variiert je nach Methode und individueller Konstitution und dauert in der Regel 2 bis 4 Monate.
Kontrolluntersuchungen beim Arzt sollten regelmäßig wahrgenommen und die verordneten Medikamente konsequent eingenommen werden. Schmerzen und Beschwerden nehmen mit der Zeit ab.
Der Heilungsprozess nach der Brustästhetik kann direkt nach der Operation schmerzhaft sein, ist aber nicht dauerhaft. Je sorgfältiger sich der Patient verhält, desto schneller verläuft die Heilung.
Zu vermeidende Dinge sind:
Während des Heilungsprozesses sollte Sonnenexposition vermieden werden, und die Brust sollte nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Wenn möglich, sollte Sonnenschutz verwendet werden.
Nach der Brustästhetik sollte nicht sofort geduscht werden; Rücksprache mit dem Arzt ist erforderlich.
Es gibt einige wichtige Maßnahmen, die den Heilungsprozess nach der Brustästhetik beschleunigen und erleichtern:
Viele Mütter fragen sich, ob sie nach der Operation stillen können. Während des Heilungsprozesses nach der Brustästhetik sollte nicht gestillt werden. Je nach Arzt variiert die Empfehlung, und generell wird während der Stillzeit von Brustästhetik abgeraten.
Auch die Frage, ob das Stillen nach Einsetzen eines Implantats möglich ist, ist häufig. Brustästhetik beeinträchtigt die Milchkanäle nicht, sodass auch mit Silikonimplantaten gestillt werden kann.
Ein Taubheitsgefühl in der Brust kann je nach Methode auftreten. Nach der Operation kann die Brustwarze vorübergehend taub sein.
Wenn das Taubheitsgefühl lange anhält, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Eine mögliche Komplikation im Heilungsprozess ist eine asymmetrische Brustform. Nach der Brustästhetik sammelt sich Flüssigkeit (Ödem) in der Brust, was bei beiden Brüsten unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Innerhalb von 2 bis 4 Monaten sollte die Brust wieder symmetrisch erscheinen.
Bei länger anhaltender Asymmetrie sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Die Brustästhetik, einschließlich Vergrößerung, Verkleinerung und Straffung, ist eine dauerhafte Lösung. Allerdings kann die Lipofilling-Methode aufgrund von Gewichtsverlust an Wirkung verlieren.
Die Brustästhetik mit Implantaten ist, sofern keine Komplikationen auftreten, dauerhaft.
Jede Operation birgt Risiken, jedoch ist die Brustoperation keine lebensbedrohliche Prozedur.