In den ersten Tagen nach einer Ohrmuschelkorrektur können leichte Schmerzen und minimale Beschwerden auftreten. Antibiotika und Schmerzmittel, die nach der Operation eingenommen werden, helfen, diese Phase besser zu überstehen. Das Tragen eines Stirnbandes verkürzt die Rückkehr zum normalen Alltag. In den ersten 1-2 Tagen nach der Operation wird kein Verband gewechselt. Dabei können leichte Schwellungen und Rötungen an den Ohren beobachtet werden, was jedoch kein Grund zur Sorge ist. Diese Symptome sind ganz normal und klingen in der Regel innerhalb von 6-7 Tagen ab. Die Rötungen sind meist nicht auffällig für andere Personen, sondern werden hauptsächlich vom Patienten selbst wahrgenommen.
Die Ohrmuschelkorrektur ist ein Eingriff, der zur Formveränderung eines oder beider Ohren durchgeführt wird. Diese Operation kann bei Erwachsenen unter örtlicher Betäubung ambulant erfolgen. Sie ist besonders geeignet für Patienten, die mit dem Aussehen ihrer Ohren unzufrieden sind oder ihre Ohren als zu groß empfinden.
Patienten sollten die erste Verbandwechselkontrolle frühestens 2-3 Tage nach der Otoplastik durchführen lassen. Es wird empfohlen, insbesondere nachts für etwa zwei Wochen ein Stirnband zu tragen. In den ersten Tagen nach der Operation sollte beim An- und Ausziehen von Kleidung Vorsicht walten, und die Ohren sollten vor Stößen oder Druck geschützt werden.
Abstehende Ohren entstehen meist angeboren oder genetisch bedingt. Daneben können Ohrverletzungen durch äußere Einwirkungen die Form verändern. Durch die Ohrmuschelkorrektur können folgende Fehlbildungen korrigiert werden:
Diese Methode eignet sich für Patienten mit geringfügigen Deformitäten der Ohrmuschel. Es wird kein Schnitt gemacht, daher entstehen keine Schwellungen oder Blutergüsse am Ohr. Das Tragen eines Stirnbands kann entfallen. Die Heilung verläuft schnell und unkompliziert.
Die Schnitte im Ohrbereich werden mithilfe moderner Lasertechnologie durchgeführt. Deformitäten können ebenfalls mit Laser behandelt werden, wodurch Komplikationen minimiert werden.
Bei diesem Verfahren werden keine Schnitte an der sichtbaren Ohrmuschel vorgenommen. Stattdessen wird ein kleiner Schnitt hinter dem Ohr gesetzt, um an den Knorpel zu gelangen und ihn entsprechend zu formen. Die Schnitte werden mit selbstauflösenden Nähten verschlossen, wodurch das Entfernen der Fäden entfällt. Die Wunde wird verbunden und während der Heilung ein Stirnband getragen.