Die Piezo-Technik wurde in den 1980er Jahren von italienischen Chirurgen entwickelt. Diese Technik hat das Schneiden und Formen von Knochen revolutioniert. Der grundlegende Mechanismus der Piezochirurgie besteht darin, Knochen mit 3D-Schallvibrationen zu formen und zu schneiden.
Beim Nasenkorrektureingriff (Rhinoplastik) wird das Schneiden der Nasenknochen heutzutage meist mit Instrumenten namens Osteotomen durchgeführt. Nach solchen Eingriffen treten häufig Blutergüsse und Schwellungen um die Bruchlinien und im Bereich der Augen auf.
Bei der Piezochirurgie hingegen kommt es nicht zu Bruchlinien oder Blutergüssen. Der Grund, warum bei der Piezo-Technik keine Blutergüsse entstehen, liegt darin, dass sie nur auf Knochengewebe empfindlich reagiert und somit das Weichgewebe und die Blutgefäße nicht schädigt. Dadurch entstehen nach der Operation keine Blutergüsse und Schwellungen.
Patienten, die mit der Piezo-Technik operiert werden, erholen sich schneller und können sehr schnell wieder in ihren Alltag zurückkehren.